Skispringen-Wetten: Ein erster Überblick zum Einstieg

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Serie: Skispringen-Wetten (Teil1)

Skispringen ist vor allem in Europa ein sehr populärer Wintersport. In Deutschland gehört diese Sportarten traditionell zu den Beliebtesten des Winters. Besonders Martin Schmitt und Sven Hannawald sorgten um die Jahrtausendwende für einen regelrechten Boom.

Im Bereich Sportwetten ist Skispringen immer noch nicht so ganz angekommen. Dabei bieten sich hier sehr interessante Wettmöglichkeiten. Im Folgenden werden wir uns allgemein mit Skispringen bei Sportwetten befassen und eine kleine Einführung geben. Wer sich mit Wett-Tipps aus anderen Sportarten befassen möchte, dem empfehlen wir unsere Sportwetten-Tipps.


Welche Wettanbieter ein gutes Angebot an Wintersport-Wetten haben, erfährt man in unserem Wettanbieter-Vergleich. Wer schon dabei ist, kann gleich die besten Boni in unserem Wettbonus-Vergleich nachschauen.

Allgemeines zum Skispringen

Beim Skispringen gilt es, auf einer Spur möglichst viel Geschwindigkeit aufzunehmen (ca. 90 km/h) um dann auf der Absprungkante einen guten Absprung zu erwischen, damit man den Sprung weit ins Tal ziehen kann. In den Anfangsphasen waren sowohl die Haltung als auch der Sprungstil zweitrangig. Durch Zufall wurde Anfang der 90er der V-Stil entdeckt, bei dem die Skier während der Flugphase in V-Stellung gehalten werden. Dabei wird der gesamte Körper nach vorne gebeugt und in Spannung gehalten. Mit dieser Technik lassen sich die größten Weiten erzielen.

Bewertung der Sprünge

Bei der Bewertung der Sprünge wird nicht nur die Weite berücksichtigt, sondern auch die Haltung und Landung. Seit der Saison 2009/10 werden zusätzlich die vorherrschenden Windbedingungen eingerechnet.

Um bei der Landung möglichst hoch punkten zu können, muss man einen sog. Telemark setzen. Dabei geht man leicht in die Hocke und setzt die Skier versetzt auf. Zusätzlich gilt es die Arme zur Seite auszustrecken.

Da es in der Vergangenheit immer wieder zu großen Ungerechtigkeiten aufgrund der Windbedingungen gab, wird seit 2009/10 der Wind in der Punktevergabe berücksichtigt.

Die Punktzahl für die Weite errechnet sich anhand des K-Punktes. Damit ist der Bereich zwischen der Absprungkante und der äußersten Linie der Sprungzone gemeint. Erreicht man genau diesen Punkt gibt es beim Skispringen 60 Punkte. Für jeden Meter zusätzlich gibt es 1,8 Punkte gutgeschrieben. Bei kürzeren Sprüngen wird dieser Wert abgezogen.

Bei der Bewertung der Haltung werden fünf Bewertungsrichter bemüht, die jeweils maximal 20,0 Punkte geben können. Bei jedem Sprung wird die schlechteste und die beste Bewertung gestrichen, so dass der Springer maximal auf 60,0 Punkte kommen kann.

Anschließend werden alle Punkte zusammengerechnet und es ergibt sich eine Gesamtpunktzahl für den Sprung.

Bei einem normalen Wettbewerb gibt es ein Qualifikationsspringen am Vortag, bei dem sich die besten 50 durchsetzen. Am Wettkampftag selbst springen alle Teilnehmer im ersten Durchgang um die 30 Plätze im zweiten und entscheidenden Durchgang.

Die Materialkommission der FIS gibt klare Vorgaben für das Material. Die Skilänge ist reglementiert und Verhältnis zwischen Material und Body-Mass-Index muss stimmen. Leichtere Springer können logischerweise länger in der Luft bleiben. Zudem spielen Wind und Luftdruck entscheidende Rollen, weshalb der Anzug nicht zu groß sein darf.

Welche sind die gängigsten Wettarten beim Skispringen?

Die Wettmöglichkeiten beim Skispringen gestalten sich recht vielfältig:

Sieg-Wette

Die Wette auf den Sieger eines Events ist der Klassiker unter den Skisprung-Wetten. Hier kann man sich entweder auf den aktuellen Favoriten verlassen, oder auf einen aus der zweiten oder dritten Reihe hoffen. Siege des Top-Favoriten sind beim Skispringen vergleichsweise seltener!

Gesamtsieger

Die Möglichkeit den Gesamtsieger zu tippen, gibt es beim Weltcup, sowie bei allen anderen eigenständigen Wettbewerben (Vierschanzentournee, Olympia, WM).


Punktevorsprung

Da beim Skispringen viele Faktoren bei der Punktevergabe eine Rolle spielen, ist auch eine Wette auf den Vorsprung nicht uninteressant. Durch die zahlreichen Variablen können teilweise große Abstände entstehen.

Platzierungswette

Hier bietet sich eine gute Möglichkeit eine Wette abzusichern. Man kann nämlich auf bestimmte Springer in einem bestimmten Platzierungsbereich (z.B. Top 3) wetten.

Head-to-Head

Eine Wettart, die sich besonders beim Skispringen eignet ist die Heat-to-Head-Wette. Hier werden zwei Springer in ein Duell gesetzt und der Bessere gewinnt die Wette.

Wer sich intensiver mit verschiedenen Wettarten auseinandersetzen möchte, dem empfehlen wir das Sportwetten-Lexikon von QUOTENDO. Hier findet man die eine oder andere Wettoption, die sich z.B. für die nächsten Bundesliga-Wetten lohnen könnten!

Was sind die wichtigsten Wettbewerbe in einer Skisprung-Saison?

Da das Skispringen schon seit langer Zeit olympisch ist, sind natürlich die Olympischen Spiele das Highlight einer jeden Skispringer-Karriere. Darüber hinaus gibt es alle zwei Jahre die Skiflug-WM. Der Weltcup der FIS wird jede Saison ausgetragen.


Ein weiteres Highlight, das jährlich stattfindet, ist die Vierschanzentournee zum Jahreswechsel. Wie der Name schon sagt wird der beste Springer aus den vier Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen ermittelt.

Fazit

Obwohl Skispringen in Europa und vor allem auch hierzulande eine der beliebtesten Wintersport-Arten ist, erkennen nur wenige das Sportwetten-Potential dahinter. Gerade in einer Sportart wo es um Weiten, Rekorde, Mann-gegen-Mann-Vergleiche und einige Titel geht verbergen sich zahlreiche interessante Wettoptionen. In unserer Serie über das Skispringen werden wir Euch in den weiteren Teilen detailliertere Informationen über Wetten beim Skispringen liefern.

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