Was sind Totalisator Wetten?

Neben der klassischen Buchmacherwette gibt es auch Totalisator-Wetten. Diese beiden Arten von Wetten unterscheiden sich wesentlich voneinander. Wir möchten euch dazu die Unterschiede erläutern, zudem Beispiele und weitere Erklärungen zur Totalisator-Wette geben. 

Totalisatorwetten unterscheiden sich im am meisten von der Buchmacherwette in der Angebotsform. Während dort man "gegen den Buchmacher" wettet, so sieht es bei Totalisatorwetten anders aus: Hier gibt es einen Wettpool und man wettet gegen mehrere Parteien gleichzeitig. Alles weitere zum Thema Totalisator Wetten gibt's in diesem Artikel. 

Was sind Totalisator Wetten?

Normalerweise kennt man es von Sportwetten so, dass es zwei Parteien gibt. Einmal den Sportwetter selbst und auf der anderen Seite der Buchmacher. Der Kunde setzt also sein Geld gegen den Bookie. Der Bookie ist dabei kein Mensch, sondern wettet als Maschine automatisch auf das Gegenereignis. Der Buchmacher bestimmt die Quote, die Vielfalt an Wettmöglichkeiten und das Angebot, während der Wetter lediglich den Einsatz und die Wettart auswählt.

Totalisator Wetten sind anders. Hierbei handelt es sich um einen Wettpool, der ausschließlich bei Pferdewetten zum Zug kommt. Jeder der Beteiligten zahlt also in einen Wettpool ein, welcher am Ende des Ereignisses ausgeschüttet wird. Man wettet also nicht nur gegen eine Partei (wie oben den Buchmacher), sondern gegen alle Parteien gleichzeitig. Bei Totalisator Wetten wird auf alle potenziellen Ereignisse gewettet. 

Wie funktionieren diese Wetten?

Totalisator Wetten funktionieren anders als Buchmacherwetten. Bei einer Totalisator Wette wird von allen beteiligten Parteien auf ein Ereignis gewettet. Dabei kann jedes potenzielle Ergebnis (Sieg Pferd A, Sieg Pferd B, etc.) von mehreren Parteien angespielt werden. 

Es kann frei bestimmt werden, welcher Wetteinsatz gewählt wurde. Zudem ist man frei in seiner Wettauswahl. 

Was ist nun der große Unterschied?

Der Gewinn steht bei Wettabgabe noch nicht fest. Die Gewinne hängen davon ab, wer und wie viele Personen auf das gleiche Ereignis setzen. Und natürlich ob man erfolgreich ist. Die Gewinne werden anteilig ausbezahlt. 

Erklärung und Beispiel

Zwei Spieler gehen als Sieger einer Wette hervor. Spieler A hat 10 € gesetzt, während der andere (Spieler B) mit 40 € deutlich höher gegangen ist. Der erste Spieler erzählt also "nur" 20 % des Gewinns, während B 80 % bekommt. Es kommt also auf die komplette Geldsumme an, die alle beteiligten Parteien setzen und auf die Anzahl der Gewinner. 

Fazit

Totalisator Wetten haben ihren besonderen Reiz. Man kennt den Gewinn nicht, weder kennt man noch seinen Anteil am Gewinn. Wer sich für Pferdewetten interessiert, der ist bestimmt schon einmal über so eine Wette gestolpert. 

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