Wenn die Kontrolle über sich selbst verloren geht - Spielsucht

Spielsucht kann gefährliche Auswirkungen haben.
Spielsucht kann gefährliche Auswirkungen haben. Copyright: Johann Schwarz

Jeder Sportwetten-Fan liebt es bei einem Sportevent mitzufiebern, auf das er eine oder mehrere Wetten platziert hat. Allerdings besteht, wie bei vielen aufregenden Dingen, die Gefahr, dass man irgendwann seine Grenzen nicht mehr kennt. So ist das Thema Spielsucht ein ernster Aspekt im Bereich Sportwetten, welchen man offen angehen sollte, um Sportwetter zu schützen. Daher soll sich im Folgenden etwas näher mit dem Thema beschäftigt werden. 

Zunächst ist ein erstes Erkennungsmerkmal, dass die Betroffenen die Sucht häufig leugnen. Daher sollte man im Auge behalten ob potentielle Betroffene sehr eingenommen von Sportwetten sind. Ein weiteres Indiz können immer höher werdende Einsätze sein oder die Tendenz dem Alltag durch Sportwetten zu entfliehen. Darüber hinaus ziehen sich Betroffene häufig zurück und übernehmen sich finanziell. In härteren Fällen entwickeln sie sogar eine kriminelle Energie um an finanzielle Mittel zu kommen. Falls eine Spielsucht diagnostiziert wurde, ist es ganz wichtig den Betroffenen oder sich selbst nicht zu verurteilen, da es sich schließlich um eine Krankheit handelt. 

Maßnahmen zum Selbstschutz 

Entscheidend ist, dass jeder Sportwetter sein Spielverhalten regelmäßig kritisch reflektiert. Auch viele Wettanbieter nehmen dieses Thema sehr ernst und bieten in diesem Zusammenhang Selbsttests an. Allgemein ist es ein Qualitätsmerkmal, wenn sich Wettanbieter ausführlich dem Thema Spielsucht widmen. So macht beispielsweise bwin in diesem Bereich einen vorbildlichen Eindruck. Um weitere Informationen darüber zu erhalten, welche Bookies sich bei diesem Aspekt besonders verantwortungsvoll verhalten, empfehlen wir den QUOTENDO-Wettanbietervergleich.

Um einer Spielsucht vorbeugen zu können sollte man sich regelmäßig fragen, ob man nur wettet, wenn man ausgeruht und konzentriert ist. In diesem Zusammenhang sollten ab und zu Spielpausen gemacht werden. Des Weiteren ist es sinnvoll sich monatlich ein Einsatzlimit zu setzen, um den Überblick über die finanzielle Situation zu behalten. Diesbezüglich sollte auch ein maximaler Verlustbetrag gesetzt werden, der in keinem Fall überschritten werden sollte.

Was sollte man tun, wenn man betroffen ist? 

Alle großen Wettanbieter bieten gute Informationen und Hilfen zur Suchtprävention. Sobald man das Gefühl hat sein Spielverhalten nicht mehr unter Kontrolle zu haben, sollte man sich schnellstmöglich Hilfe suchen. So bieten viele Buchmacher eine Übersicht über Einrichtungen in der Nähe und Informationen bzw. Adressen für Beratungsstellen. Zudem gibt es internationale Ansprechpartner und Online-Beratungen in der entsprechenden Landessprache unter www.gamblingtherapy.org. Zusätzlich bietet die Webseite von Gamecare Hilfe. Hier bekommt man Beratung via Telefon, Chat oder über ein Forum bezüglich Präventivmaßnahmen oder Therapiemöglichkeiten. Auf diesem Weg bekommt man eine erste Anlaufstelle zur Verfügung gestellt, um weitere ambulante oder stationäre Behandlungen einleiten zu können.

Fazit

Spielsucht ist ein wichtiges Thema welches häufig tabuisiert wird in der Gesellschaft. Um eine Abhängigkeit zu vermeiden sollte man zu präventiven Maßnahmen greifen, die vor allem der Kontrolle des Spielverhaltens dienen sollten. Falls man das Gefühl hat gefährdet zu sein sollte umgehend Hilfe gesucht werden. Hierbei bieten die großen Wettanbieter ausführliche Informationen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass hier das Motto „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ angesagt ist.

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